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Rolex Giraglia Race – Rambler gewinnt Line Honour

Heute morgen um 4:35 Uhr erreichte die Supermaxi “Rambler 88” von George David (USA) als erstes Boot die Ziellinie in Monaco. Mit 16 Stunden und 35 Sekunden Segelzeit sicherte sich Rambler damit die Line Honour der 67. Rolex Giraglia. Knapp eine Stunde länger benötigte “Magic Carpet 3” als zweitplatzierte.

RAMBLER 88, Sail n: USA25555, Class: IRC 0 – MAGIC CARPET 3, Sail n: GBR1001R, Class: IRC 0
Bild: Rolex / Carlo Borlenghi

Nach berechneter Zeit (IRC) gewinnt die Maxi 72 “Caol Ila” von Alex Shaerer vor “Jethou” und “Arobas2”.

Boris Herrmann und Pierre Casiraghi auf Malizia erreichten um 09.30 Uhr das Ziel vor Ihrem Heimathafen Monaco.

Ergebnislisten und Eventwebsite

67. Rolex Giraglia Race

Heute startet das Langstreckenrennen der 67. Rolex Giraglia. Die Strecke, für die insgesamt 241 Teilnehmer in vier Klassen, führt von St. Tropez aus zum bekannten Giraglia Felsen vor Korsika und weiter ins Ziel vor Monaco.

Inshore Race Day 1 Fleet – Bild: Rolex / Carlo Borlenghi

Vom 07. bis 08. Juni fand bereits das Short-Distance Race von Sanremo nach Saint Tropez statt, es folgten zwei Inshore Races vor St. Tropez bevor es nun auf die Langstrecke geht.

Den aktuellen Rekord hält noch immer Esimit Europa 2 mit Jochen Schümann. Im Jahr 2012 benötigten sie für die 241 Meilen lediglich 14 Stunden, 56 Minuten und 18 Sekunden.

Das Renne kann via Livetracking mitverfolgt werden. Alle Ergebnislisten gibt es auf der Eventwebsite.

Genève-Rolle-Genève

Moderate Winde und ein 180 Grad Winddreher von Westwind auf Bise sorgten beim Klassiker am Genfersee für ein abwechslungsreiches und spannendes Rennen.

Genève-Rolle-Genève, YACHT CLUB DE GENÈVE

Der D35-Cat „Zen Too“ von Guy De Picciotto (SNG) gewinnt vor „Eleven Sailing Team“ mit Julien Monnier (ebenfalls D35) und Yann Guichards Ladycat powered by Spindrift Racing (M1 Cat).

Erster “Easy-To-Fly” wird Jean-Pierre Dick (Frankreich) auf dem Gesamtplatz 22. Als erstes Einrumpfboot kommt François Thorens auf seiner Psaros 40 als 26. ins Ziel. Insgesamt erreichten 198 der 214 gestarteten Boot das Ziel.

Am kommenden Wochenende, vom 14. bis 16. Juni, startet dann das große Langstrecken-Event am Genfersee, die Bol d`or Mirabaud.

Ergebnisliste

X-Yachts Gold Cup 2019

Die SeglerInnen des X-Yacht Gold Cups erlebten fabelhafte Bedingungen vor Haderslev. 114 Boote in fünf verschiedenen Startklassen trafen sich in Dänemark zum Gold Cup 2019.

Bild: Frederik Sivertsen, X-Yachts Gold Cup 2019

Die Sports-Class A und B segelten am Finaltag ein klassisches Up-And-Down Rennen, wobei die „Family-Classes“ hingegen auf ein 9nm long distance Race rund um die Insel Bågø im kleinen Belt geschickt wurden.

In der Family A-Class gewinnt das deutsche Boot X-332 “Lotta” von Martin Plaetzertook vor X-362 Solidix (Marc Schweers) und dem Dänen Torben Kornum auf X-40 Julie.

Auch in der Family-B Klasse konnte ein deutsches Boot den Titel ersegeln. Jan Guenther mit seiner X-412 Xola gewinnt vor Ruud Van Kollenburg Xc45 Boruna (NED) und Lars Netterstrøm (DNK) auf X-43 Xisse.

Axel Seehafers Team „Sportsfreunde“ konnte in der „Sports Class B“ ebenfalls einen Sieg für Deutschland erringen, gefolgt von Steen Toftebjerg (DNK) und Torsten Bastiansen mit der X-41 Sydbank.

“We recently upgraded to a 40 feet X’er and this is our second regatta, so I am so happy with the boat’s performance. It’s great being here at this celebration. It makes me so proud to have a boat from this boat yard making these sailing boats that deliver great sporting and cruising experience. Makes me feel like I am part of something special.”

Axel Seehafer

Eventwebsite

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22. Match Race Germany, Langenargen

Fünf Tage Weltklasse-Segelsport, zehn Teams aus acht Ländern und mehr als 20.000 Zuschauer beim deutschen Duellsegel-Gipfel auf dem Bodensee: Das 22. Match Race Germany ging am Pfingstmontag mit einem echten Segel-Finalkrimi über die volle Distanz von fünf Matches mit dem umjubelten Sieg des neuseeländischen Knots Racing Teams von Nick Egnot-Johnson vor begeistertem Publikum zu Ende.

22. Match Race Germany – Copyright Felix Kästle/MRG

Die Kiwis besiegten im hochspannenden Finale die Schweizer Titelverteidiger um Steuermann Eric Monnin mit 3:2, obwohl sie schon 1:2 zurückgelegen hatten. Damit vereitelten die Neuseeländer auch Monnins Hoffnung auf den Hattrick nach Siegen in 2017 und 2018. 

Ich denke, wir haben das Duell mit gutem Bootsspeed und gutem Bootshandling für uns entschieden. Im Finale haben die Bedingungen mit mehr Wind und einem Gewitter dann auch an unser Heimatrevier vor Auckland erinnert. Wir hatten so viel Spaß da draußen. Es war ein Privileg gegen die Titelverteidiger segeln zu dürfen und wir würden sehr gerne im nächsten Jahr wieder dabei sein.“

Nick Egnot-Johnson

Das kleine Finale gewann Max Gurgel’s Hamburger Team VmaxYachting mit 2:0 souverän gegen das slowenische Lumba Match Race Team von Dejan Presen.

Die sportliche Bilanz von Matchrace-Motor Eberhard Magg fiel nach fünf spannenden Tagen beim Match Race Germany positiv aus:

„Der Wind hat zwar nicht immer kooperiert, doch der Auftakt war fulminant und das Finale ein Krimi. Am Ende konnten wir das volle Programm segeln und haben tollen Sport, enge Rennen und so einige Überraschungen erlebt. Das ist es doch, was eine Regatta für ihre Teilnehmer und Fans ausmacht. Damit kann man als Veranstalter nur glücklich sein.“

Eberhard Magg

22. Match Race Germany – Copyright Andy Heinrich/MRG

Ergebnisliste:

  1. Nick Egnot-Johnson, NZL, Knots Racing
  2. Eric Monnin, SUI, Capvis Swiss Match Race Team
  3. Max Gurgel, GER (Hamburg), VmaxYachting
  4. Dejan Presen, SLO, Lumba Match Race Team
  5. Will Boulden, AUS, Alpha Racing Team
  6. Max Trippolt, AUT, Team Segelmanufactur
  7. Emil Kjaer, DEN, Downhill Sailing Team
  8. Lukasz Wosinski, POL, HRM Racing Team
  9. Patryk Zbroja, POL, KS Dobra Marina Szczecin
  10. Szymon Jablkowski, POL, Jablkowski Sailing Team

Eventwebsite

Star Pfingstregatta – Union Yacht Club Attersee

Star Pfingstregatta, Max Kastinger Memorial, Foto: Union Yacht Club Attersee

Sehr leichte und drehende Westwinde macht es den 15 Staren am Samstag unmögliche eine vernünftige Wettfahrt zu segeln. Der Sonntag entschädigte dafür mit sieben bis zwölf Knoten Wind aus Nord-Ost. In sechs Stunden Segelzeit konnten somit vier Wettfahrten gewertet werden.

Sieger wurde mit einem ersten und zwei zweiten Plätzen, die Mannschaft Josef Urban / Marcel Beltz, Punktegleich vor Albert Sturm mit Tobias Haring. Den dritten Platz ersegelte die Mannschaft Alexander Wiesinger / Thomas Tschepen.

Website und Ergebnisliste

Star Pfingstregatta, Foto: Union Yacht Club Attersee

Lacustre – Schweizer Meisterschaft 2019, YC Rapperswil

Doch genug Wind für einen fünften Lauf am Sonntag. Foto A. Eisenring

Enrico De Maria und seine beiden Vorschoter Beat Müller (Rapperswil) und Ruedi Christen (Steffisburg) sind Schweizer Meister der Lacustre-Klasse. Die Crew vom einheimischen Yacht Club Rapperswil schaffte damit einen kaum mehr für möglich gehaltenen Coup, der an einem seidenen (Wind-)Faden gehangen hatte. Nach einem Laufabbruch am Morgen sah es bis wenige Minuten vor dem letztmöglichen Startfenster vor dem reglementarischen Rennabbruch düster aus. Nachdem die 40 Boote draussen auf dem See einer zweieinhalbstündigen Geduldsprobe ausgesetzt waren, kam im letzten Moment der sehnlichst erwartete Wind auf. Und so konnte Wettfahrtleiter Stephan Züger 42 Sekunden vor der Deadline das Startsignal doch noch geben.

Auf Platz 2 kam Markus Bilgeri vom Yacht Club Hard mit seinen beiden Vorschotern Hans-Jörg Grutsch und Markus Schobel. Platz 3 belegt Erich Buck mit Andreas Swiezy und Felix Müller vom Yacht Club Langenargen. Vorjahressieger Veit Hemmeter belegt Rang 5.

Bericht und Ergebnisse

Paralympics: Segeln auch 2024 in Paris nicht dabei!

Der paralympische Segelsport wird auch 2024 in Frankreich nicht teil des Olympischen Programms sein. Im Weltverband World Sailing war man zuletzt noch optimistisch. Nachdem Segeln als paralympische Sportart für 2020 vor Tokio rausgeflogen ist, gab es große Bemühungen die Kriterien des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) zu erfüllen.

We worked tirelessly to ensure sailing met the IPC criteria and our application was of a high standard and everyone at World Sailing is deeply saddened by the news from the IPC.
Andy Hunt, World Sailing CEO

Für die Spiele 2020 war der paralympische Segelsport aufgrund einer zu geringen weltweiten Verbreitung aus dem Programm gestrichen worden. Deshalb setzte der Weltseglerverband viel daran, die notwendige Nationenanzahl von 32 Ländern auf drei Kontinenten zu erreichen.
Bei der aktuell stattfindenden Weltmeisterschaft in Sheboygan, USA starten 101 Segler/innen aus 42 Nationen in vier Disziplinen, die Anstrengungen schienen also belohnt zu werden. Doch nun ist klar das alle Bemühungen vorerst nicht genug waren.

Despite this enormous setback for the discipline, World Sailing will continue to support the sailors as well as grow and promote Para World Sailing globally.
World Sailing

Olympic Worldcup 2018/19 – Enoshima JPN

Auch am zweiten Tag des Weltcups vor Enoshima in Japan gab es mit 15 Knoten Wind beste Bedingungen. Das geplante Programm mit 2-3 Wettfahrten konnte gesegelt werden.

Die Klasse der 470er Männer wird von den japanischen Teams dominiert. Japan belegt drei der ersten vier Ränge. Keiju Okada/Jumpei Hokazono führen mit 3 Punkten Vorsprung auf Matthew Belcher/Will Ryan aus Australien. Mit vier Punkten Rückstand auf Belcher/Ryan folgen Daichi Takayama / Kimihiko Imamura auf Platz 3.

Bestes deutsches Team ist Simon Diesch und Philipp Autenrieth zur Zeit auf Platz 11. Unsere Freunde aus Österreich David Bargehr und Lukas Mähr liegen mit 71 Punkte auf Platz 16.

Im Frauen 470er haben Afrodite Zegers/Anneloes Van Veen aus den Niederlanden die Führung übernommen, mit 3 Punkten Rückstand folgen Skrzypulec/Ogar POL auf Rang 2. Agnieszka Skrzypulec und Jolanta Ogar aus Polen folgen auf dem dritten Platz.

Bei den 49ern führen die Engländer James Peters/Fynn Sterrit mit 2 Punkten Vorsprung vor Fletcher/Bithell GBR.

Martine Grael / Kahena Kunze aus Brasilien liegen bei den 49erFX nach zwei Tagessiegen bereits deutlich aus Platz 1.

Bei den Nacra 17 haben Ruggero Tita / Caterina Banti aus Italien bereits 5 der 6 Wettfahrten gewonnen. Jason Waterhouse / Lisa Darmanin aus Australien folgen mit fünf Punkten Rückstand auf Platz 2. Als bestes deutsches Team liegen Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer mit 84 Punkten zur Zeit auf Platz 13. Johannes Polgar und Carolina Werner folgen nach einem sehr unglücklichen ersten Tag und drei mal RDG auf Platz 14.

Alle Ranglisten

Comanche gewinnt Sydney Hobart Race

Comanche on port gybe © Crosbie Lorimer

Comanche kurz vor dem Ziel © Crosbie Lorimer

Nach 2 Tagen 8 Stunden 58 Minuten und 30 Sekunden hat Comanche das Rolex Sydney Hobart Race gewonnen. Es waren zwei turbulente Tage für den Mitfavoriten aus den USA. Nach dem Ken Read und sein Team mit Schäden an Ruder und Daggerboard bereits Ihre Aufgabe bekannt gaben, dann jedoch vom Rücktritt zurück getreten sind, konnten sie sich die Führung von Rambler 88 zurückerobern. Diese gaben Sie bis ins Ziel nicht mehr ab.

Auch Rambler wurde mit Schäden am Daggerboard gezwungen die Geschwindigkeit zu reduzieren. In den leichten Winden in Richtung Hobart konnten sie dann den Speed von Comanche nicht mehr mitgehen und vielen immer weiter zurück. Beim Zieldurchgang von Comanche lag Rambler knapp 50 Meilen achteraus. Damit ist auch mein Tipp leider nicht von Erfolg gekrönt.

Auch Ragamuffin 100, auf Platz 3 knapp 75 Meilen vor dem Ziel, gab nun einen Schaden am Daggerboard bekannt. Das Backbord Schwert ist vollständig abgeschert.

“We’ve had our fair share of problems,” Witt admitted from the yacht this morning, “but we’re still on track to get to Hobart and we haven’t given up. “We broke our port daggerboard; it snapped off. We don’t have one anymore,” he said. “We didn’t hit anything, we just dropped off a wave in the fresh stuff and loaded it up and snapped it off. The wind has been on the nose for the last… since I can remember,” said Witt.

David Witt, Ragamuffin 100

Bei jeder Wende wird nun das Steuerbord Schwert herausgezogen und Kopfüber auf der anderen Seite eingesteckt. Schnelle Wendemanöver sind somit unmöglich.

We pulled the starboard daggerboard out and drilled a hole in the bottom of it. When we tack, we turn it upside down and drop it in on the other side. Tacking is a bit of a process and a bit dangerous for us in the heavier conditions, but it’s a little easier in the lighter winds we have now.

David Witt, Ragamuffin 100