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Premiere Sailing League in den USA

Nach der Schweiz startet nun auch die Premiere Sailing League nach dem Vorbild der Deutschen Segel-Bundesliga in den USA.

72 Clubs, aufgeteilt in die Regionen North-Chicago, South-New Orleans, East-Newport und West- San Francisco segeln vier Qualifikationsregatten. Die besten vier Teams einer jeden Region sind für das Finale in Annapolis, Maryland während der United States Sailboat Show im Oktober qualifiziert.

© SCL / Lars Wehrmann

© SCL / Lars Wehrmann

To reach the broadest audience, Premiere Sailing League regattas will be held close to shore, have a stadium-style atmosphere and utilize the latest social media technologies, allowing the sailing and general public to support and encourage their teams. Benjamin A. Klatzka

Der Erfolg der Segelbundesliga in Deutschland und der Sejlsportsligaen in Dänemark waren der Anstoß für die neue Liga in den USA. Die Premiere Sailing League wird auch als Qualifikation für die internationale Sailing Champions League dienen.

Gesegelt wird auch in den USA auf J/70.

Having seen what the new sailing leagues in Europe have done to excite and promote grassroots sailing, we’re really excited to support Ben’s (Benjamin A. Klatzka) initiative in the U.S.

Jeff Johnstone, President J/Boats of Newport, RI

Die J/70 Klassenvereinigungen genauso wie die Werft freuen sich natürlich über das damit immer weiter wachsende Interesse an J/70 Booten. Die Klasse wächst nicht nur in Deutschland immer weiter an. Ich bin jedoch auf die Entwicklung in den Clubs gespannt wenn sich die Bundesliga entscheidet das Boot zu wechseln. Bisher werden die J/70 in Deutschland der Bundesliga zur Verfügung gestellt. Sollte dies einmal nicht mehr der Fall sein oder eine andere Werft einen „besseren Deal“ bieten, wird auf einer anderen Klasse gesegelt werden.

Yachtclubs haben Ihre J/70 bis dahin bereits gekauft und werden diese auch so schnell nicht wieder hergeben. Für die „nächste“ Bundesliga Klasse ist ein ähnlicher Hype daher nicht zu erwarten.

Ich bleibe dabei: Je mehr nationale Segelligen sich etablieren, um so größer wird der Erfolg der Champions League. Umso größer der Erfolg der Champions League, umso interessanter werden die nationalen Ligen (nicht nur für Sponsoren). Wann kommen Österreich, Frankreich, Spanien, Ungarn …. ?

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Volvo Ocean Race – Tag 11

Das Dongfeng Race Team führt das Feld der sechs Volvo Ocean Racer weiter an. Mapfre liegt mit 65 Meilen Rückstand auf Platz zwei, dicht gefolgt von Abu Dhabi Ocean Racing. In Sichtweite liegt auch Team Brunel. Platz 2 bis 4 trennen nach 2500 gesegelten Meilen nur knapp 4 Meilen.

Doch Dongfeng musste das Tempo etwas reduzieren. Das Padeye des Spinnaker Holepunktes hat sich gelöst. Nach dem Bruch auf der ersten Etappe [VIDEO] wurden die Padeyes auf allen Booten durch das Race Management ausgetauscht. Diesmal macht nicht das Padeye selbst Probleme, sondern die Deckstruktur darunter.

Photo: Sam Greenfield/Dongfeng Race Team/Volvo Ocean Race

Photo: Sam Greenfield/Dongfeng Race Team/Volvo Ocean Race

We broke the old pad eye during the first leg to Cape Town. Due to that, the Race decided to change the pad-eyes on all the boats, a new one that was much bigger and stronger. But this time it was not the pad-eye that had the problem, but the composites underneath the deck. Kevin Escoffier, Dongfeng Race Team

Keine 100%

We are not able to perform at 100%. We cannot use our MH0 in certain conditions and we cannot trim it perfectly at all. We will try to reinforce it [the padeye fixing] because if we use it now and it breaks we have no solution to fix it. Charles Caudrelier, Dongfeng Race Team

Ebenfalls mit einem Handicap hat Mapfre zu kämpfen. Die Spanier, zur Zeit auf Platz 2, müssen auf ihren U-30 Segler Anthony Marchand verzichten, der seit einigen Stunden mit 39 Grad Fieber unter Deck liegt.

Der Racetracker.

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Mastbruch auf Hugo Boss

Das Unglück geschah um 21:02 GMT. Alex Thomson und Pepe Ribes führten das Barcelona World Race mit 60 Meilen Vorsprung souverän an. Hugo Boss segelte bei moderaten Bedingungen um die 13 Knoten Wind als der Mast Brach und über Bord viel. Ein beschlag am Mast soll gebrochen sein.

Photo: Gilles Maetin-Raget / Bracelona World Race

Photo: Gilles Maetin-Raget / Bracelona World Race

Thomson/Ribes sind nun unter Motorkraft in Richtung Brasilien unterwegs. Sie versuchen ein Notrigg zu bauen und den ca. 350 Meilen entfernten Hafen von Salvador de Bahia anzusteuern.

After such a promising start to the 2014-2015 edition of the Barcelona World Race- this has come as a great shock. We have been preparing for this race for over a year, but unfortunately in offshore racing this type of failure sometimes happens. Stewart Hosford, Managing Director Alex Thomson Racing

Für Alex Thomson setzt sich damit seine Reihe von Tiefschlägen weiter fort. Er musste bereits zahlreiche Ausfälle bei Hochseeregatten verkraften.

An der Spitze des Barcelona World Race liegt nun „Cheminées Poujoulat“ mit Bernard Stamm / Jean Le Cam. Anna Corbella / Gerard Marín auf „GAES Centros Auditivos“ folgen 16 Meilen dahinter auf Platz 2.

Guillermo Altadill / José Muñoz auf „Neutrogena“ liegen knapp 20 Meilen hinter den führenden auf Platz drei. Jörg Riechers und Sébastien Audigane versuchen weiterhin Ihren über 150 Meilen großen Rückstand auf das (nun) spitzen Trio aufzuholen.

Der Racetracker und die Tabelle.

Barcelona World Race – Tag 7

Das führende Feld hat Richtung Westen gehalst und nähert sich Kap Verde. Einzig Anna Corbella / Gerard Marín segeln weiter Richtung Süden und haben damit die Führung übernommen. Sie liegen aktuell 30 Meilen vor Bernard Stamm und Jean Le Cam.

Alex Thomson / Pepe Ribes auf „Hugo Boss“ folgen mit knapp 40 Meilen Rückstand auf Platz 3. (Die Abstände und Positionen des Racetrackers sind wie immer mit etwas Vorbehalt zu genießen. Der direkte Kurs und damit eine einstweilige Führung muss nicht die schnellste Verbindung sein.)

© Barcelona World Race/Gilles Martin-Raget

© Barcelona World Race/Gilles Martin-Raget

Jörg Riechers und Sébastien Audigane liegen derzeit auf Platz 5, knapp 100 Meilen hinter den Führenden. Gegen das Team der „Renault Captur“ liegt aktuell ein Protest der Rennleitung vor. Riechers/Audigane sollen die Straße von Gibraltar zu weit südlich gequert haben. Laut Riechers wurde vor Ort per Funk die Genehmigung für den südlichen Kurs eingeholt, die Jury wird nun über eine eventuelle Strafe entscheiden.

Bereits beim BWR 2012 gab es ähnliche Proteste. Damals wurde nach einem Protest von Alex Thomson Strafen gegen 7 Boote ausgesprochen. Das Verkehrstrennungsgebiet vor Kape Finisterre sei falsch gequert worden. Die Strafe bestand in einer „Unterbrechung“ des Rennens. Die Segel mussten für 2 Stunden geborgen werden, danach durfte das Rennen fortgesetzt werden.

Der Racetracker und die Tabelle.

Barcelona World Race – Tag 6

Die ersten Open 60s haben auf Höhe der kanarischen Inseln die Passt-Winde erreicht. Hugo Boss mit Alex Thomson und Pepe Ribes liegen nun knapp 25 Meilen vor Anna Corbella /Gerard Marín auf „GAES Centros Auditivos“.

Photo: Gilles Martin-Raget / Barcelona World Race

Photo: Gilles Martin-Raget / Barcelona World Race

„Neutrogena“ mit Guillermo Altadill und Jose Munoz folgen weitere 5 Meilen dahinter auf Platz 3. „Cheminées Poujoulat“ mit Bernard Stamm und Jean Le Cam ist auf Platz vier knapp 40 Meilen zurück gefallen. Jörg Riechers und Sébastien Audigane folgen mit 90 Meilen Rückstand auf Rang 5.

Gerade erst an Gibraltar vorbei und damit schon über 550 Meilen zurück liegt „Spirit of Hungary“ mit Nandor Fa / Conrad Colman auf Platz 8. Das Team aus Ungarn bildet damit das Schlusslicht der Flotte. Die beiden scheinen das Rennen recht anspannt anzugehen.

Wie lange „Hugo Boss“ die Führung behaupten kann bleibt spannend. Als einzige segeln Alex Thomson / Pepe Ribes östlich an den kanarischen Inseln vorbei. Der Rest des Feldes versucht mit einem westlichen Kurs die Abwinde der Inseln zu vermeiden. Die Bootsgeschwindigkeiten sprechen zurzeit jedoch für den östlichen Kurs. Mit 1-2 Knoten mehr Speed wird „Hugo Boss“ den Vorsprung in den kommenden Stunden weiter ausbauen können.

Der Racetracker und die Tabelle.

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Volvo Ocean Race – Leg 3

Um 11 Uhr deutscher Zeit startete die dritte Etappe des Volvo Ocean Races von Abu Dhabi (UAE) nach Sanya (CHN).

Nebel und sehr wenig Wind waren genau das Gegenteil zum Start der zweiten Etappe vor Kapstadt. Die verbliebenen sechs Teams hatten es nicht leicht den richtigen Windstrich zu finden.

Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

Ian Walker mit Abu Dhabi Ocean Racing konnte sich mit einem leichten Dreher kurz nach dem Start an die Spitze der Flotte setzen. Eine schöne Verabschiedung von Ihrem Heimathafen.

Noch gibt es keine aussagekräftigen Tracker Daten. Die Teams liegen alle innerhalb einer Meile zusammen. Doch die nächsten Tage dürften bereits spannend werden. Der wenig und wechselnde Wind dürfte für Hochdruck bei den Navigatoren sorgen.

Bis zur Straße von Hormuz werden die Teams eng zusammen liegen. Erst dann ergibt sich die Möglichkeit aus dem Feld auszubrechen. Es geht durch den Golf von Oman und die Arabische See bis Sri Lanka. Auch die Passage durch die Malacca Strait, vorbei an Singapore, wird spannend. Spätestens dort dürfte das Feld wieder zusammen geschoben werden.

Meine Daumen drücke ich auf dieser Etappe jedenfalls Dongfeng. Es dürfte kaum etwas schöneres für die Segler geben, als im Heimatland als erster anzukommen.

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Barcelona-Gibraltar Rekord für Hugo Boss

Alex Thomson (GBR) und Pepe Ribes (ESP) auf Hugo Boss sind als erstes Boot im Barcelona Word Race an Gibraltar vorbei. Mit 2 Tagen 5 Stunden und 50 Minuten stellt Hugo Boss einen neuen Rekord für diese Teilstrecke auf.

Tracker, Barcelona World Race

Tracker, Barcelona World Race

Zur Zeit führt das Team um Bernard Stamm/Jean Le Cam auf Cheminées Poujoulat mit 1,9nm vor Guillermo Altadill/José Munoz auf Neutrogena. Die einzige Frau im Feld der 8 Boote, Anna Corbella mit Gerard Marin liegt auf Platz 3.

Alex Thomson/Gerard Marin auf Hugo Boss sind in der Rangliste etwas zurück gefallen. Mit 20nm Rückstand liegen sie aktuell auf Platz 4. Hugo Boss wählt jedoch den nördlichsten Kurs aller Teilnehmer. Besonders aussagekräftig ist die Rangliste zur Zeit nicht. Es wird nur der direkte Weg zum Ziel berechnet.

Jörg Richers/Sébastien Audigane auf Renault Captur liegen auf Platz 5 bereits 77 Meilen zurück. Das Team verlor nach einem Problem mit dem Spifall wichtigen Boden zu den führenden.

Auf Platz 8 liegt „Spirit of Hungary“ mit Nandor Fa / Conrad Colman bereits über 270 Meilen zurück.

Star Christmas Regatta – Nizza

Mit guten Nordwind-Bedingungen startete gestern die Weihnachtsregatta der Starboote in Nizza. Zwei Wettfahrten konnten gesegelt werden. Mit den Tagesrängen 1 und 4 setzte sich das Team Negri/Lambertenghi aus Italien an die Spitze. Auf Platz 2 folgt das Team Allart/Kloss aus den Niederlanden, vor Hornos/Revkin aus den USA.

Photo: www.nicechristmasregatta.com

Photo: www.nicechristmasregatta.com

Als bestes Schweizer Team liegen Loic Forestier/Serge Pulfer zur Zeit auf Platz fünf. Franz Kloiber/Georg Schofegger auf Platz 18 sind das zur Zeit best platzierte Österreichische Team. Deutsche Teilnehmer sind nicht am Start.

Die Eventwebsite liefert leider noch keine Ergebnisliste. Diese gibt es nur auf der Facebook Seite der Regatta. Die Wettfahrten können auf der Homepage per Tracker verfolgt werden.

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Wild Oats gewinnt zum 8. Mal Sydney-Hobart Race

Der 100 Fußer „Wild Oats XI“ hat zum insgesamt achten Mal das Rolex Sydney Hobart Race gewonnen. Der Neubau „Comanche“ lag im Ziel fast 50 Minuten zurück.

Nach 2 Tagen und 2 Stunden konnte die Crew der Wild Oats aufatmen. Sie konnten sich im spannendsten Sydney Hobart Race der letzten Jahre gegen den Brand neuen Herausforderer aus den USA „Comanche“ durchsetzen.

This was by far the most satisfying (line honours win), we had a real race. It was long race, with a lot of competition from Comanche from the start. We worked hard from the beginning, and it paid off. It was a tough first night in the southerly as the boat sustained damage and we had to hang on in there as Comanche had the edge on us.” An edge which lasted for the first 24 hours, at which point Wild Oats XI assumed control of the race. The key moment was crossing the light air patch in the southeast of Australia. It was important to keep as close as we could at the start to Comanche. Richards, Skipper, Wild Oats XI

Knapp 20 Meilen vor dem Ziel liegt „Rio 100“ zur Zeit auf Platz 3. Sie liefert sich ein Kopf an Kopf Rennen mit der ebenfalls 100 Fuss langen Ragamuffin. Der Abstand beträgt nur knapp eine Meile. Die leichten Wind dürften Rio 100 zugute kommen. Sie segelt als einzige 100 Fuß Yacht ohne Canting Keel, was das Boot erheblich leichter macht.

BOB OATLEY, OWNER OF WILD OATS XI, AND SKIPPER MARK RICHARDS RECEIVE THE ROLEX YACHT-MASTER TIMEPIECE FOR LINE HONOURS FROM JEAN-NÖEL BIOUL, ROLEX SA - Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi

BOB OATLEY, OWNER OF WILD OATS XI, AND SKIPPER MARK RICHARDS RECEIVE THE ROLEX YACHT-MASTER TIMEPIECE FOR LINE HONOURS FROM JEAN-NÖEL BIOUL, ROLEX SA – Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi

Auf Platz fünf folgt die ehemalige Volvo 70 „Telefonica“, nun „Black Jack“. „Giacomo“ ebenfalls ein Volvo 70 (ehemals „Groupama“) musste das Rennen mit gebrochenem Mast aufgeben. Ebenfalls ausgeschieden ist Perpetual Lloyal. Die Crew glaubt, eine Kollision mit Treibgut erlitten zu haben. Der Bug delaminierte.

Die deutsche Crew der „Caro“ von Max Klink liegt aktuell auf Rang 7.

Die Eventwebsite und der Racetracker.