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Cheminées Poujoulat gewinnt Barcelona World Race

Das duo Bernard Stamm (SUI) und Jean Le Cam (FRA) haben das Barcelona World Race gewonnen. 84 Tagen, 5 Stunden, 50 Minuten und 25 Sekunden benötigten die beiden für die (theoretisch) 23.321,76 Meilen lange Strecke.

Photo: Gilles Martin-Raget / Barcelona World Race

Photo: Gilles Martin-Raget / Barcelona World Race

Der Start zu dieser Non Stop Weltumrundung erfolgte am 31. Dezember 2014. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 13,82 Knoten legten Stamm und Le Cam ingesamt 27950 Meilen über Grund zurück – 3/4 davon als führendes Team.

Guillermo Altadill / José Muñoz liegen auf Neutrogena aktuell noch 955 Meilen vor dem Ziel in Barcelona. Auf Platz drei folgen Anna Corbella / Gerard Marín auf GAES Centros Auditivos (1270 Meilen zum Ziel) vor Aleix Gelabert / Dídac Costa auf One Planet, One Ocean / Pharmaton (2680 Meilen zum Ziel).

Jörg Riechers / Sébastien Audigane auf Renault Captur liegen auf Platz sechs der sieben verbliebenen Teams. Nur Nandor Fa / Conrad Colman mit Spirit of Hungary liegen noch hinter Ihnen.

Schlüsselstellen der Cheminées Poujoulat:
Gibraltar: 02/01 um 19h59 UTC nach 2 Tagen 59min
Equator: 12/01 um 04h18 UTC nach 11 Tagen 1 Stunde 18min
Good Hope: 25/01 um 09h35 UTC nach 24 Tagen 21 Stunden 35min
Leeuwin: 06/02 um 15h26 UTC nach 37 Tagen 03 Stunden 26min
Horn: 25/02 um 00h53 UTC nach 55 Tagen 12 Stunden 53min
Equator: 09/03 um 20h50 UTC nach 68 Tagen 08 Stunden 50min
Gibraltar 22/03 um 08h30 UTC nach 80 Tagen 20 Stunden 30min

Zur Eventwebsite

Star – Bacardi Cup, Miami

Am Samstag ging der 88. Bacardi Cup in Miami zu Ende. Mit einem Sieg im letzten Rennen verteidigten Lars Grael/Samuel Goncalves (BRA) erfolgreich den Titel. Jorge Zarif/Bruno Prada, die das Feld die ganze Woche über anführten wurden zweite, vor Doppel-Olympia-Sieger Mark Reynolds mit Vorschoter Magnus Liljedahl.

Als bestes Deutsches Team platzierten sich Hubert Merkelbach/Gerrit Bartel auf Rang 13. Christian Nehammer/Tobias Haring aus Österreich kamen am Ende auf Platz 32. Christoph Gautschi/Jürg König beenden die Serie als beste Schweizer auf Rang 33.

Die Ergebnisliste

Team New Zealand – Dean Barker gefeuert

Auckland, NZL 26. Februar 2015 – Team New Zealand bestätigte heute die Entlassung von Dean Barker als Sailing Director beim Team New Zealand.

© Chris Cameron

© Chris Cameron

I have always remained loyal to Team New Zealand. I could have gone a number of other times, to go and work for other teams. I had an approach from Alinghi, Luna Rossa, but for me it’s never been about working for another team. It’s not about the money. It’s about bringing the America’s Cup back to New Zealand. stuff.co.nz

Bereits letzte Woche gingen Gerüchte in den Medien umher, Barker könnte seinen Job als Steuermann verlieren. Vor 8 Tagen wurde dies von Team New Zealand noch entschieden zurückgewiesen.

Wing trimmer in 2013 Glenn Ashby has been appointed Sailing Director and he and Peter Burling will take on helming duties. sailingscuttlebutt.com

Ein Videointerview mit dem offensichtlich noch etwas überrumpelten Dean Barker gibt es bei 3News HIER.

Extreme Sailing Series, Act 1, Singapur

Die Entscheidung viel im letzten Rennen. Roman Hagara (Österreich) gewinnt mit seinem „Red Bull Sailing Team“ den ersten Act der Extreme Sailing Series 2015.

Es ist ein trickreiches Revier, direkt in der Innenstadt von Singapur, aber auch eine atemberaubende Kulisse und für die Zuschauer ein perfekt einsehbarer Rennkurs. 32 Kurz-Wettfahrten konnten gesegelt werden.

We are all thrilled, it’s great. The young guys did a great job and I think all of our experience was very helpful; together as a team we kept everything together and it was perfect for us. This win showed us that we can do it. We didn’t have as much luck in the last season but here everything went well for us. I think we now are making good decisions on the racecourse. Roman Hagara, Red Bull Sailing Team.

Hagara, zusammen mit seinem langjährigen (Tornado) Weggefährten Hans Peter Steinacher, habe Ihr Extreme40 Team für die Saison 2015 komplett umgebaut. Sie holten die Red Bull Youth America’s Cup Segler Jason Waterhouse, Shaun Mason und Stewart Dodson ins Team. Die Strategie die „Jungen Wilden“ an Bord zu holen, scheint (vorerst) aufgegangen zu sein.

Auf Platz zwei landete das Dänische SAP Extreme Sailing Team mit Jes Gram-Hansen am Steuer, vor The Wave, Muscat (Oman) mit Leigh McMillan.

Der Bericht und die Ergebnisliste

Volvo Ocean Race – Start Leg 4

Gestern segelten die sechs im Rennen verbliebenen Teams das Inport Race vor Sanya. Zur Begeisterung des chinesischen Publikums siegte Charles Caudrelier auf Dongfeng knapp vor Abu Dhabi und Alvimedica.

© Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

© Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

Heute 7:00 Uhr (CET) erfolgte der Start zur vierten Etappe nach Auckland, Neuseeland. Für die ersten Tage ist Wind bis 30 Knoten vorhergesagt.

“Once we get out of Sanya, there is the same exclusion line running that the sailors had coming into Sanya – it’s just to keep them out of the Navy zone. Then there is a mark on top of the Philippines, to stop them from going back to the Malacca Strait. Later on there are couple of marks around the Solomon Islands, because we didn’t want them to sail through these islands. And that’s it – next mark is the finish line!” – Jack Lloyd, Race Director

Team SCA führt das Feld der sechs Teams an. Team Brunel und Dongfeng folgen knapp dahinter. Team Mapfre liegt aktuell 2 Meilen zurück.

Mit meinem Tipp auf Dongfeng lag ich beim letzten Start goldrichtig. Besser kann es nicht werden, daher sollte ich mir einen weiteren Tipp evtl. verkneifen. Wenn ich mich aber festlegen muss – auf dieser Etappe wird Team Brunel die Nase vorne haben 🙂

Spindrift Racing bei GC32 Tour 2015

Das Spindrift Racing Team um Dona Bertarelli und Yann Guichard segelt in diesem Jahr gleich auf vier Hochzeiten.

GC32s at Quantum Key West Race Week ©Jen Edney / GC32 Racing Tour

GC32s at Quantum Key West Race Week ©Jen Edney / GC32 Racing Tour

Das Team gab soeben bekannt auch an der diesjährigen GC32 Racing Tour teilnehmen zu wollen. Neben Ihrem Offshore Projekt auf dem Maxi-Trimaran Spindrift 2, segelt Dona Bertarelli als Steuerfrau auf „Ladycat“ an der Décision 35 Serie am Genfersee. Darüber hinaus wird das Spindrift Racing Team auch an der Tour de France à la Voile teilnehmen, die auf den neuen Diam 24 Trimaranen gesegelt wird.

It’s clear that the future of sailing is currently leaning towards these foiling boats,” explains Yann Guichard. “It’s not just in the America’s Cup – it’s happening with other contact racing boats too, such as the GC32. Even in offshore racing, the new Vendée Globe monohulls have foils to partially raise the boats into the air so they can sail faster. Performance and innovation are part of Spindrift racing’s DNA, as is our desire to compete at the very top level of international sailing. The GC32 circuit is a perfect match to satisfy both our sporting goals and our partners’ objectives, who will benefit from international exposure in the five host countries. We are excited by the opportunity to learn to foil in a matter of weeks and to compete against the crème de la crème in what promises to be an ultra-competitive circuit. Yann Guichard, Spindrift racing

Nach dem Rückzug von Alinghi aus der Extreme Sailing Series wurde bereits spekuliert ob Bruder Ernesto Bertarelli in den GC32 Cup einsteigen wird. Gut möglich das nun beide Bertarellis zur immer weiter wachsenden Serie der Foilenden Cats wechseln werden.

GC 32 Racing Key West Race Week 2015 from Nick Bowers on Vimeo.

Die GC32 Serie startete letzte Woche in Key West. Flavio Marazzi konnte sich mit seinem ARMIN STROM Sailing Team den Sieg sicher. Das nächste Event findet vom 27. bis 31. Juni am Traunsee, Österreich statt.

World Match Racing Tour Titelsponsor insolvent

Der Titelsponsor der World Match Racing Tour – Alpari – ist insolvent.

The recent move on the Swiss franc caused by the Swiss National Bank’s unexpected policy reversal of capping the Swiss franc against the euro has resulted in exceptional volatility and extreme lack of liquidity. This has resulted in the majority of clients sustaining losses which has exceeded their account equity. Where a client cannot cover this loss, it is passed on to us.  This has forced Alpari (UK) Limited to confirm today, 16/01/15, that it has entered into insolvency. Alpari.com

Auf die Match Race Tour soll dies jedoch keinen (öffentlich spürbaren) Einfluss haben. Das Finale der 2014 World Championship wird wie geplant vom 10. bis 14. Februar in Malaisen stattfinden.

In Kürze wird der Tour Kalender für 2015, mit zwei neuen Events, präsentiert.

Moth WM – Peter Burling neuer Weltmeister

Der Neuseeländer Peter Burling ist der neue Weltmeister in der Moth Klasse. Die McDougall + McConaghy Moth Worlds war mit 160 Booten die größte und die am besten besetzte Weltmeisterschaft aller Zeiten in dieser Klasse.

©ThMartinez/Sea&Co. 2015 International Moth World Championship.

© ThMartinez/Sea&Co. 2015 International Moth World Championship.

I‘m stoked, the boat’s been going really well this week, no problems, You get on a winning roll and just keep going. Nathan (Outteridge) and I spent a lot of time working on our boats and nothing broke. All the time I have put in to this campaign paid off. There are some great guys in this record fleet, I am absolutely stoked to win. Peter Burling

Burling gewann neun von 14 Rennen und konnte einen Vorsprung von zehn Punkten vor dem Titelverteidiger Nathan Outteridge (AUS) behaupteten. Outteridge wurde zweiter, vor dem ebenfalls aus Australien stammenden Josh McKnight.

Ein starkes Finale zeigte auch Chris Rast aus der Schweiz. Mit den Tagesrängen 5 und 13 konnte Rast noch auf den 7. Schlussrang vorrückte.

Blair Tuke (AUS) der 49er Vorschoter von Burling wurde sechster. In den kommenden Tagen geht es für das Team Burling/Tuke schon wieder auf zum 49er World Cup in Miami. Sie wollen ihre Erfolgsserie in dieser Klasse fortsetzen. Seit zwei Jahren sind die beiden im 49er ungeschlagen.

Die Ergebnisliste.

Premiere Sailing League in den USA

Nach der Schweiz startet nun auch die Premiere Sailing League nach dem Vorbild der Deutschen Segel-Bundesliga in den USA.

72 Clubs, aufgeteilt in die Regionen North-Chicago, South-New Orleans, East-Newport und West- San Francisco segeln vier Qualifikationsregatten. Die besten vier Teams einer jeden Region sind für das Finale in Annapolis, Maryland während der United States Sailboat Show im Oktober qualifiziert.

© SCL / Lars Wehrmann

© SCL / Lars Wehrmann

To reach the broadest audience, Premiere Sailing League regattas will be held close to shore, have a stadium-style atmosphere and utilize the latest social media technologies, allowing the sailing and general public to support and encourage their teams. Benjamin A. Klatzka

Der Erfolg der Segelbundesliga in Deutschland und der Sejlsportsligaen in Dänemark waren der Anstoß für die neue Liga in den USA. Die Premiere Sailing League wird auch als Qualifikation für die internationale Sailing Champions League dienen.

Gesegelt wird auch in den USA auf J/70.

Having seen what the new sailing leagues in Europe have done to excite and promote grassroots sailing, we’re really excited to support Ben’s (Benjamin A. Klatzka) initiative in the U.S.

Jeff Johnstone, President J/Boats of Newport, RI

Die J/70 Klassenvereinigungen genauso wie die Werft freuen sich natürlich über das damit immer weiter wachsende Interesse an J/70 Booten. Die Klasse wächst nicht nur in Deutschland immer weiter an. Ich bin jedoch auf die Entwicklung in den Clubs gespannt wenn sich die Bundesliga entscheidet das Boot zu wechseln. Bisher werden die J/70 in Deutschland der Bundesliga zur Verfügung gestellt. Sollte dies einmal nicht mehr der Fall sein oder eine andere Werft einen „besseren Deal“ bieten, wird auf einer anderen Klasse gesegelt werden.

Yachtclubs haben Ihre J/70 bis dahin bereits gekauft und werden diese auch so schnell nicht wieder hergeben. Für die „nächste“ Bundesliga Klasse ist ein ähnlicher Hype daher nicht zu erwarten.

Ich bleibe dabei: Je mehr nationale Segelligen sich etablieren, um so größer wird der Erfolg der Champions League. Umso größer der Erfolg der Champions League, umso interessanter werden die nationalen Ligen (nicht nur für Sponsoren). Wann kommen Österreich, Frankreich, Spanien, Ungarn …. ?