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Auftakt der Segelbundesliga 2015

Tutzing, 01. – 03. Mai. Der Auftakt zur deutschen Bundesliga auf dem Starnbergersee war geprägt vom schlechten Wetter. Nur 5 der 15 vorgesehenen Flights konnten in den drei Tagen gesegelt werden.

Dominiert wurde die erste Liga vom Vizemeister aus 2014. Mit den Plätzen 2/2/4/2/1/1 leistete sich der Deutsche Touring Yacht Club, Gastgeber am Starnbergersee, keine großen Ausrutscher und sorgte damit für einen perfekten Start in die neue Saison.

© DSBL/Lars Wehrmann

© DSBL/Lars Wehrmann

Der Flensburger Segel-Club (2014 Platz 10), bisher eher als Starkwind-Team eingestuft, kam auf Platz zwei vor der Seglervereinigung Itzehoe (2014 Platz 4). Sowohl das Team aus Flensburg als auch die Seglervereinigung Itzehoe trainierten im Frühjahr zusammen mit dem deutschen Meister, dem Norddeutschen Regatta Verein auf der Alster. Für letzteren began der Start in die Saison eher schleppend. Mit den Plätzen 2/5/5/2/6/1/2/ landete der NRV am Schluss auf Platz 7.

In der zweiten Liga schaffte Silke Hahlbrock mit Ihrem Team vom Hamburger Segel-Club den perfekten Start in die Saison. Die Plätze 4/1/2/1/1 reichten am Schluss knapp für den Sieg, vor dem (wieder) neu in der zweiten Liga segelnden Lindauer Segler Club.

© DSBL/Lars Wehrmann

© DSBL/Lars Wehrmann

Das Gründungsmitglied der Bundesliga musst nach der ersten Saison 2013 in die Relegation, verpasste diese und setzte damit in der Saison 2014 komplett aus. Nun gilt es wieder anzugreifen. Das Team um Veit Hemmeter, Teresa Hemmeter, Martin Hostenkamp und Fabian Gielen zeigten (trotz kurzer Badeeinlage) eine hervorragende Leistung und unterstrichen damit Ihre Ambitionen zum Aufstieg. Auf Platz drei folgte der Yacht-Club Langenargen, ebenfalls vom Bodensee.

Die große (Negativ-) Überraschung in der zweiten Liga war Rang 16 des Blankeneser Segel Clubs. Nach dem Sieg der Relegation wurden die Blaneneser als große Favoriten für den Aufstieg gehandelt. Viele Ausrutscher dürfen sie sich nun nicht mehr erlauben.

Mastbruch bei Dongfeng Race Team

240 Meilen vor Kap Horn brach um 03:15 UTC der Mast des Dongfeng Race Team oberhalb der dritten Saling.

The mast broke above the third spreader. We are not planning to continue racing on this leg and are heading towards Ushuaia, Argentina.

— Dongfeng Race Team (@DongfengRacing) 30. März 2015

Die fünfte Etappe ist damit für das Team aus China beendet. Dongfeng liegt in der Gesamtwertung aktuell noch auf Platz 2, Punktgleich mit Abu Dhabi Ocean Racing auf Platz 1.

I’m gutted. As you’ve seen from the position reports we have been on purpose backed off a bit, not attacking in any way. The mast broke without warning, in about 30 knots of wind. We are unable to sail safely on starboard tack, but we are able to make reasonable speed on port tack. We will head towards Ushuaia and assess our options for getting to Itajai. Skipper, Charles Caudrelier

Jetzt geht es darum die logistischen Herausforderungen zu meistern. Dongfeng segelt nun nach Ushuaia in Argentinien. Von dort muss das Team dann so schnell wie möglich per Container in den eigentlichen Zielhafen der Etappe, nach Itajaí, Brasilien gebracht werden.

Cheminées Poujoulat gewinnt Barcelona World Race

Das duo Bernard Stamm (SUI) und Jean Le Cam (FRA) haben das Barcelona World Race gewonnen. 84 Tagen, 5 Stunden, 50 Minuten und 25 Sekunden benötigten die beiden für die (theoretisch) 23.321,76 Meilen lange Strecke.

Photo: Gilles Martin-Raget / Barcelona World Race

Photo: Gilles Martin-Raget / Barcelona World Race

Der Start zu dieser Non Stop Weltumrundung erfolgte am 31. Dezember 2014. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 13,82 Knoten legten Stamm und Le Cam ingesamt 27950 Meilen über Grund zurück – 3/4 davon als führendes Team.

Guillermo Altadill / José Muñoz liegen auf Neutrogena aktuell noch 955 Meilen vor dem Ziel in Barcelona. Auf Platz drei folgen Anna Corbella / Gerard Marín auf GAES Centros Auditivos (1270 Meilen zum Ziel) vor Aleix Gelabert / Dídac Costa auf One Planet, One Ocean / Pharmaton (2680 Meilen zum Ziel).

Jörg Riechers / Sébastien Audigane auf Renault Captur liegen auf Platz sechs der sieben verbliebenen Teams. Nur Nandor Fa / Conrad Colman mit Spirit of Hungary liegen noch hinter Ihnen.

Schlüsselstellen der Cheminées Poujoulat:
Gibraltar: 02/01 um 19h59 UTC nach 2 Tagen 59min
Equator: 12/01 um 04h18 UTC nach 11 Tagen 1 Stunde 18min
Good Hope: 25/01 um 09h35 UTC nach 24 Tagen 21 Stunden 35min
Leeuwin: 06/02 um 15h26 UTC nach 37 Tagen 03 Stunden 26min
Horn: 25/02 um 00h53 UTC nach 55 Tagen 12 Stunden 53min
Equator: 09/03 um 20h50 UTC nach 68 Tagen 08 Stunden 50min
Gibraltar 22/03 um 08h30 UTC nach 80 Tagen 20 Stunden 30min

Zur Eventwebsite

Star – Bacardi Cup, Miami

Am Samstag ging der 88. Bacardi Cup in Miami zu Ende. Mit einem Sieg im letzten Rennen verteidigten Lars Grael/Samuel Goncalves (BRA) erfolgreich den Titel. Jorge Zarif/Bruno Prada, die das Feld die ganze Woche über anführten wurden zweite, vor Doppel-Olympia-Sieger Mark Reynolds mit Vorschoter Magnus Liljedahl.

Als bestes Deutsches Team platzierten sich Hubert Merkelbach/Gerrit Bartel auf Rang 13. Christian Nehammer/Tobias Haring aus Österreich kamen am Ende auf Platz 32. Christoph Gautschi/Jürg König beenden die Serie als beste Schweizer auf Rang 33.

Die Ergebnisliste

Team New Zealand – Dean Barker gefeuert

Auckland, NZL 26. Februar 2015 – Team New Zealand bestätigte heute die Entlassung von Dean Barker als Sailing Director beim Team New Zealand.

© Chris Cameron

© Chris Cameron

I have always remained loyal to Team New Zealand. I could have gone a number of other times, to go and work for other teams. I had an approach from Alinghi, Luna Rossa, but for me it’s never been about working for another team. It’s not about the money. It’s about bringing the America’s Cup back to New Zealand. stuff.co.nz

Bereits letzte Woche gingen Gerüchte in den Medien umher, Barker könnte seinen Job als Steuermann verlieren. Vor 8 Tagen wurde dies von Team New Zealand noch entschieden zurückgewiesen.

Wing trimmer in 2013 Glenn Ashby has been appointed Sailing Director and he and Peter Burling will take on helming duties. sailingscuttlebutt.com

Ein Videointerview mit dem offensichtlich noch etwas überrumpelten Dean Barker gibt es bei 3News HIER.

Extreme Sailing Series, Act 1, Singapur

Die Entscheidung viel im letzten Rennen. Roman Hagara (Österreich) gewinnt mit seinem „Red Bull Sailing Team“ den ersten Act der Extreme Sailing Series 2015.

Es ist ein trickreiches Revier, direkt in der Innenstadt von Singapur, aber auch eine atemberaubende Kulisse und für die Zuschauer ein perfekt einsehbarer Rennkurs. 32 Kurz-Wettfahrten konnten gesegelt werden.

We are all thrilled, it’s great. The young guys did a great job and I think all of our experience was very helpful; together as a team we kept everything together and it was perfect for us. This win showed us that we can do it. We didn’t have as much luck in the last season but here everything went well for us. I think we now are making good decisions on the racecourse. Roman Hagara, Red Bull Sailing Team.

Hagara, zusammen mit seinem langjährigen (Tornado) Weggefährten Hans Peter Steinacher, habe Ihr Extreme40 Team für die Saison 2015 komplett umgebaut. Sie holten die Red Bull Youth America’s Cup Segler Jason Waterhouse, Shaun Mason und Stewart Dodson ins Team. Die Strategie die „Jungen Wilden“ an Bord zu holen, scheint (vorerst) aufgegangen zu sein.

Auf Platz zwei landete das Dänische SAP Extreme Sailing Team mit Jes Gram-Hansen am Steuer, vor The Wave, Muscat (Oman) mit Leigh McMillan.

Der Bericht und die Ergebnisliste

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Volvo Ocean Race – Start Leg 4

Gestern segelten die sechs im Rennen verbliebenen Teams das Inport Race vor Sanya. Zur Begeisterung des chinesischen Publikums siegte Charles Caudrelier auf Dongfeng knapp vor Abu Dhabi und Alvimedica.

© Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

© Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

Heute 7:00 Uhr (CET) erfolgte der Start zur vierten Etappe nach Auckland, Neuseeland. Für die ersten Tage ist Wind bis 30 Knoten vorhergesagt.

“Once we get out of Sanya, there is the same exclusion line running that the sailors had coming into Sanya – it’s just to keep them out of the Navy zone. Then there is a mark on top of the Philippines, to stop them from going back to the Malacca Strait. Later on there are couple of marks around the Solomon Islands, because we didn’t want them to sail through these islands. And that’s it – next mark is the finish line!” – Jack Lloyd, Race Director

Team SCA führt das Feld der sechs Teams an. Team Brunel und Dongfeng folgen knapp dahinter. Team Mapfre liegt aktuell 2 Meilen zurück.

Mit meinem Tipp auf Dongfeng lag ich beim letzten Start goldrichtig. Besser kann es nicht werden, daher sollte ich mir einen weiteren Tipp evtl. verkneifen. Wenn ich mich aber festlegen muss – auf dieser Etappe wird Team Brunel die Nase vorne haben 🙂

Spindrift Racing bei GC32 Tour 2015

Das Spindrift Racing Team um Dona Bertarelli und Yann Guichard segelt in diesem Jahr gleich auf vier Hochzeiten.

GC32s at Quantum Key West Race Week ©Jen Edney / GC32 Racing Tour

GC32s at Quantum Key West Race Week ©Jen Edney / GC32 Racing Tour

Das Team gab soeben bekannt auch an der diesjährigen GC32 Racing Tour teilnehmen zu wollen. Neben Ihrem Offshore Projekt auf dem Maxi-Trimaran Spindrift 2, segelt Dona Bertarelli als Steuerfrau auf „Ladycat“ an der Décision 35 Serie am Genfersee. Darüber hinaus wird das Spindrift Racing Team auch an der Tour de France à la Voile teilnehmen, die auf den neuen Diam 24 Trimaranen gesegelt wird.

It’s clear that the future of sailing is currently leaning towards these foiling boats,” explains Yann Guichard. “It’s not just in the America’s Cup – it’s happening with other contact racing boats too, such as the GC32. Even in offshore racing, the new Vendée Globe monohulls have foils to partially raise the boats into the air so they can sail faster. Performance and innovation are part of Spindrift racing’s DNA, as is our desire to compete at the very top level of international sailing. The GC32 circuit is a perfect match to satisfy both our sporting goals and our partners’ objectives, who will benefit from international exposure in the five host countries. We are excited by the opportunity to learn to foil in a matter of weeks and to compete against the crème de la crème in what promises to be an ultra-competitive circuit. Yann Guichard, Spindrift racing

Nach dem Rückzug von Alinghi aus der Extreme Sailing Series wurde bereits spekuliert ob Bruder Ernesto Bertarelli in den GC32 Cup einsteigen wird. Gut möglich das nun beide Bertarellis zur immer weiter wachsenden Serie der Foilenden Cats wechseln werden.

GC 32 Racing Key West Race Week 2015 from Nick Bowers on Vimeo.

Die GC32 Serie startete letzte Woche in Key West. Flavio Marazzi konnte sich mit seinem ARMIN STROM Sailing Team den Sieg sicher. Das nächste Event findet vom 27. bis 31. Juni am Traunsee, Österreich statt.

World Match Racing Tour Titelsponsor insolvent

Der Titelsponsor der World Match Racing Tour – Alpari – ist insolvent.

The recent move on the Swiss franc caused by the Swiss National Bank’s unexpected policy reversal of capping the Swiss franc against the euro has resulted in exceptional volatility and extreme lack of liquidity. This has resulted in the majority of clients sustaining losses which has exceeded their account equity. Where a client cannot cover this loss, it is passed on to us.  This has forced Alpari (UK) Limited to confirm today, 16/01/15, that it has entered into insolvency. Alpari.com

Auf die Match Race Tour soll dies jedoch keinen (öffentlich spürbaren) Einfluss haben. Das Finale der 2014 World Championship wird wie geplant vom 10. bis 14. Februar in Malaisen stattfinden.

In Kürze wird der Tour Kalender für 2015, mit zwei neuen Events, präsentiert.

Moth WM – Peter Burling neuer Weltmeister

Der Neuseeländer Peter Burling ist der neue Weltmeister in der Moth Klasse. Die McDougall + McConaghy Moth Worlds war mit 160 Booten die größte und die am besten besetzte Weltmeisterschaft aller Zeiten in dieser Klasse.

©ThMartinez/Sea&Co. 2015 International Moth World Championship.

© ThMartinez/Sea&Co. 2015 International Moth World Championship.

I‘m stoked, the boat’s been going really well this week, no problems, You get on a winning roll and just keep going. Nathan (Outteridge) and I spent a lot of time working on our boats and nothing broke. All the time I have put in to this campaign paid off. There are some great guys in this record fleet, I am absolutely stoked to win. Peter Burling

Burling gewann neun von 14 Rennen und konnte einen Vorsprung von zehn Punkten vor dem Titelverteidiger Nathan Outteridge (AUS) behaupteten. Outteridge wurde zweiter, vor dem ebenfalls aus Australien stammenden Josh McKnight.

Ein starkes Finale zeigte auch Chris Rast aus der Schweiz. Mit den Tagesrängen 5 und 13 konnte Rast noch auf den 7. Schlussrang vorrückte.

Blair Tuke (AUS) der 49er Vorschoter von Burling wurde sechster. In den kommenden Tagen geht es für das Team Burling/Tuke schon wieder auf zum 49er World Cup in Miami. Sie wollen ihre Erfolgsserie in dieser Klasse fortsetzen. Seit zwei Jahren sind die beiden im 49er ungeschlagen.

Die Ergebnisliste.