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Comanche gewinnt Sydney Hobart Race

Comanche on port gybe © Crosbie Lorimer

Comanche kurz vor dem Ziel © Crosbie Lorimer

Nach 2 Tagen 8 Stunden 58 Minuten und 30 Sekunden hat Comanche das Rolex Sydney Hobart Race gewonnen. Es waren zwei turbulente Tage für den Mitfavoriten aus den USA. Nach dem Ken Read und sein Team mit Schäden an Ruder und Daggerboard bereits Ihre Aufgabe bekannt gaben, dann jedoch vom Rücktritt zurück getreten sind, konnten sie sich die Führung von Rambler 88 zurückerobern. Diese gaben Sie bis ins Ziel nicht mehr ab.

Auch Rambler wurde mit Schäden am Daggerboard gezwungen die Geschwindigkeit zu reduzieren. In den leichten Winden in Richtung Hobart konnten sie dann den Speed von Comanche nicht mehr mitgehen und vielen immer weiter zurück. Beim Zieldurchgang von Comanche lag Rambler knapp 50 Meilen achteraus. Damit ist auch mein Tipp leider nicht von Erfolg gekrönt.

Auch Ragamuffin 100, auf Platz 3 knapp 75 Meilen vor dem Ziel, gab nun einen Schaden am Daggerboard bekannt. Das Backbord Schwert ist vollständig abgeschert.

“We’ve had our fair share of problems,” Witt admitted from the yacht this morning, “but we’re still on track to get to Hobart and we haven’t given up. “We broke our port daggerboard; it snapped off. We don’t have one anymore,” he said. “We didn’t hit anything, we just dropped off a wave in the fresh stuff and loaded it up and snapped it off. The wind has been on the nose for the last… since I can remember,” said Witt.

David Witt, Ragamuffin 100

Bei jeder Wende wird nun das Steuerbord Schwert herausgezogen und Kopfüber auf der anderen Seite eingesteckt. Schnelle Wendemanöver sind somit unmöglich.

We pulled the starboard daggerboard out and drilled a hole in the bottom of it. When we tack, we turn it upside down and drop it in on the other side. Tacking is a bit of a process and a bit dangerous for us in the heavier conditions, but it’s a little easier in the lighter winds we have now.

David Witt, Ragamuffin 100